
© dirk rohrbach
Dirk Rohrbach hat in seinem Leben schon viele außergewöhnliche Touren unternommen. Jetzt möchte der Journalist, Fotograf und Abenteurer den Yukon von der Quelle bis zur Mündung in einem selbstgebauten Kanu aus Birkenrinde befahren ...
Kaum ein Fluss steht so sehr für Wildnis und Abenteuer wie der Yukon. Über 3000 Kilometer zieht er sich durch die Einsamkeit der nordischen Tundra. In Canada folgten seinem Lauf vor über 100 Jahren die Goldsucher zum Klondike. In Alaska ist der Yukon die Lebensader für die indianischen Dörfer, zu denen keine Straße führt. Er fließt durch unberührte, fast menschenleere Natur. Bären, Lachse und Adler sind hier zu Hause. Und spätestens seit den Romanen von Jack London zieht der Fluss mit seinem Mythos auch Aussteiger und Abenteurer in seinen Bann, die fernab jeglicher Zivilisation versuchen, in der Wildnis zu überleben.
Auf diesem Fluss möchte Rohrbach sich treiben lassen, fotografieren und Geschichten sammeln. Das Kanu dafür hat er bereits gemeinsam mit Tom Byers, der in den Wäldern Ontarios lebt, gebaut. Er ist einer der wenigen Menschen, von denen man den Kanubau noch lernen kann. Voraussichtlich drei Monate wird die Reise dauern und soll nach über 3000 Kilometern durch die nordische Wildnis in der Bering See enden. Rohrbach hofft, die Reise zu beenden, bevor die Herbststürme und das Packeis im September ein Weiterkommen unmöglich machen.
Natürlich drücken wir ihm für sein Vorhaben die Daumen! Mitte September wird Dirk Rohrbach dann mit vielen Bildern und Geschichten im Gepäck zurückkehren und eine Reisegruppe von Travel Beyond auf den Spuren der Lakota durch die Pine Ridge Reservation in South Dakota begleiten. Wer nicht so lange auf die Geschichten warten möchte, dem sei der Reiseblog auf der Seite des Outddor Ausstatters Tatonka empfohlen, in dem Dirk Rohrbach in unregelmäßigen Abständen über die Tour berichten wird.

