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Seit einiger Zeit erhöhen die USA kontinuierlich die Auflagen für Touristen bei der Einreise. Jetzt wurden auch die Bedingungen für die Beförderung von Fluggästen verschärft ...
Seit Ende März dieses Jahres gelten nun auch für Fluggesellschaften neue Bedingungen. Ursprünglich hatte die Regierung der Vereinigsten Staaten im Januar 2009 lediglich alle Reisenden, die bisher am "Visa Waiver Program", der visumfreien Einreise in die USA teilnehmen zusätzlich dazu verpflichtet, vor dem Abflug eine elektronische Einreisegenehmigung zu beantragen. Die Registrierung erfolgt online über ESTA, das "Electronic System for Travel Authorization". Seit letztem Monat müssen nun auch Fluggesellschaften, die die USA anfliegen, beim Check-In die Einreisegenehmigung ihrer Fluggäste überprüfen.
Die Angaben entsprechen den Fragen auf dem Einreiseformular I-94W , das bisher nach der Ankunft in den USA auszufüllen war. Allerdings ersetzt die Registrierung über ESTA nicht das grüne Einreiseformular, welches Fluggäste an Bord oder am Zielflughafen gesondert ausgehändigt bekommen. Auch weiterhin müssen diese Angaben ein zweites Mal handschriftlich erfolgen, um sie den amerikanischen Behörden wie bisher am Flughafen auszuhändigen.
Die aktuelle Verschärfung der Bedingungen betrifft vor allen Dingen Fluggesellschaften. Sie dürfen von nun an keine Personen mehr befördern, die beim Check-In nicht bereits über eine elektronische Einreisegenehmigung in die USA verfügen. Um also zu verhindern, dass die Reise in die USA bereits am Flughafen endet, sollten Reisende sich frühzeitig online über ESTA registrieren.
Die Einreisegenehmigung ist für zwei Jahre gültig und kann auch über eine dritte Person, zum Beispiel durch ein Familienmitglied oder einen Reisebüromitarbeiter erfolgen.
Mehr Informationen unter: https://esta.cbp.dhs.gov

