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Mittwoch 07. April 2010
Rechenzentren nutzen kaum erneuerbare Energien
© eimantas buzas

© eimantas buzas

Der Trend zum Cloud-Computing führt zum massiven Ausbau von Rechenzentren. Bereits 2020 werden sie mehr Strom als eine Reihe von Industrieländern verbrauchen. Zur Energieerzeugung greifen jedoch nur wenige Betreiber auf Strom aus erneuerbaren Quellen zurück ...

Einer Modellrechnung von Greenpeace geht davon aus, dass die Zahl der Server jährlich um 9 Prozent wächst.  Nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation  werden dann Rechenzentren im Jahr 2020 fast zwei Milliarden Kilowattstunden elektrischer Energie benötigen. Diese Summe entspricht dem momentanen Gesamtverbrauch von Frankreich, Deutschland, Kanada und Brasilien.

Im Report „Make IT Green – Cloud Computing and its Contribution to Climate Change“ ruft Greenpeace daher IT-Unternehmen wie Apple, Google, Microsoft und Facebook dazu auf, ihre Rechenzentren auf erneuerbare Energien umzustellen.

Durch die rasante Verbreitung von mobilen Internetzugangsgeräten wie Netbooks und Smartphones wird Cloud-Computing zum Standard und der Bedarf an zusätzlicher Rechenkampazität durch hohen Datenübertragungsraten immer größer. Obwohl beim Bau neuer Rechenzentren häufig auf die Energieeffizienz geachtet wird, stammt der Strom für den Betrieb zum Großteil aus Kohle und führt daher zu einer schnell wachsenden CO2-Bilanz.

Quellen: www.bbc.uk, www.greenpeace.de, www.golem.de

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