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Der Nobelpreisträger Muhammed Yunus fordert auf den Europäischen Entwicklungstagen in Stockholm dazu auf, die Entwicklungshilfe von Weltwirtschaftskrisen unabhängig zu machen ...
Yunus, der 2006 den Friedensnobelpreis für die Gründung einer Bank erhielt, die Kleinstkredite zur Gründung einer eigenen Existenz an arme Menschen vergibt, will die Methoden der Entwicklungshilfe revolutionieren. Seiner Meinung nach führe es zu nichts, das Geld einfach an Hilfsorganisationen zu geben, da es sowohl die Geber als auch die Empfänger frustriere, weil keiner nachvollziehen könne, wohin das Geld gehe.
Sehr viel Erfolg versprechender sei dagegen die Unterstützung von sozialen Unternehmen, die konkrete Produkte oder eine Dienstleistung vorzuweisen hätten. Um soziale Unternehmen zu gründen arbeitet der Nobelpreisträger unter anderem auch mit großen europäischen Konzernen zusammen. Er sieht auch in Aufgaben wie Wiederaufforstung und nachhaltiger Energieversorgung ideale Felder für gemeinnützige Unternehmen.
Quelle: www.dw-world.de

