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Samstag 01. August 2009
Ecuador: Mit Öko- Trend aus der Armutsfalle

1994 gründeten Frauen aus San Andrés, einem Millenniumsdorf der Welthungerhilfe, im kargen und sehr trockenen Anden-Hochland gemeinsam einen Öko-Bauernverband. Durch langjährige, harte Arbeit haben sie es nun geschafft, einen Ökomarkt aufzubauen ...

Zwei Mal in der Woche verkaufen die Frauen ihre Produkte auf dem Öko-Markt. In der Großstadt Ambato beliefern sie direkt ein Biogeschäft. Hinzu kommen einige Restaurants, die Wert auf gute Qualität legen und Zurzeit laufen sogar Verhandlungen mit einer Exportfirma für Tiefkühlkost.

Unterstützt werden die Menschen von der Entwicklungsorganisation CESA (Central Ecuatoriana de Servicios Agrícolas), aber auch von internationalen Organisationen. So schulte die Welthungerhilfe beispielsweise die Bauern in ökologischer Landwirtschaft und der Vermarktung ihrer Öko-Produkte. In der Folge haben sich die Lebensumstände der Menschen in den letzten Jahren deutlich verbessert und die Kinder der beteiligten Frauen eine bessere Bildung bekommen.

Problematisch war von Anfang an die Versorgung mit Wasser. 23 Reservoirs speichern das Wasser oberhalb der Gemeinde, um es mit einem ausgefeilten Nutzungsplan gerecht zu verteilen. Doch momentan fließt das Trinkwasser nur einmal pro Woche in jeden Haushalt. Um den Ertrag ihrer Felder zu steigern, benötigen die Frauen jedoch mehr Wasser. Sollte dies gelingen, wäre der Lebensunterhalt der Familien durch die Landwirtschaft gesichert und die Männer, die zum Teil noch weit entfernt arbeiten, könnten nach Hause kommen. 

Quelle: Deutsche Welle

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