Samstag 08. August 2009
Das Besteigen des Uluru in Zentralaustralien könnte Touristen schon bald verboten werden. Nationalparkbehörden prüfen entsprechende Wünsche der Ureinwohner ...
Nach Jahrzehnten vergeblichen Bittens haben die traditionellen Besitzer des Uluru (früher Ayers Rock) in Zentralaustralien erreicht, dass ein Verbot des Besteigens des für sie heiligen Bergs geprüft wird. Eine Kommission der Nationalparkbehörde schlägt in einem Zehnjahresplan die Schliessung des Aufstieges auf den Uluru für Touristen vor.
Der weltbekannte orangefarbene Monolith wird jedes Jahr von über 350 000 Touristen besucht. Die Hälfte der Besucher stammen aus dem Ausland. Etwa 30 Prozent der Reisenden klettern auf den Felsen – trotz der klaren Bitte der Anangu-Aborigines, darauf zu verzichten. Die australische Öffentlichkeit hat zwei Monate lang Zeit, gegen den Vorschlag Einspruch zu erheben.
Quelle: WombatMagazin
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