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Montag 05. Januar 2009
Ökofilmtour 2009
© x-verleih

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Zum vierten Male findet vom 7. Januar bis 22. April das „längste Filmfestival Deutschlands“ statt: das Festival des Umwelt- und Naturfilms „Ökofilmtour 2009“...

Das ehemalige Internationale Festival ÖKOMEDIA führte in Freiburg 21 Jahre lang Umwelt- und Naturfilme aus allen Teilen der Welt zusammen. 2005 musste es wegen ausbleibender Fördermittel seine Tätigkeit einstellen. In der Tradition von Freiburg  gründeten Filmemacher im Potsdamer Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz (FÖN e.V.) dieses völlig neue Festival in Brandenburg, das nun schon zum vierten Male stattfindet und auch der Bildung für nachhaltige Entwicklung verpflichtet ist.

Seither wurde das Festival schon zweimal in Anerkennung seiner Förderung von Kinder- und Jugendfilmen mit dem Zertifikat des Nationalkomitees ausgezeichnet. Es gibt in Deutschland kein anderes Festival, das so gezielt investigative Umweltfilme, soziale Kernfragen unserer Zeit und Zukunftsthemen wie Klimawandel, Mobilität, Risiken der Genforschung, Atomausstieg, Gesundheit, Konsum, Frieden oder Globalisierung miteinander verbindet.

In fast allen Festivalorten wird eine Auswahl der zwanzig nominierten Kinder- und Jugendfilme für alle Altersstufen gezeigt. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und das Netzwerk für Film und Medienkompetenz „Vision Kino“ fördern erstmalig diese Veranstaltungen, so dass wie bei den Erwachsenen abends Experten und Filmemacher als Gesprächspartner eingeladen werden können.

In der Reihe „Kino unterm Sonnendach“ im Potsdamer Haus der Natur laufen jeweils am 11. Februar und am 11. März 2009 um 19 Uhr weitere Festivalfilme. Über das gesamte Programm informiert im Internet www.oekofilmtour.de, auch darüber, was in anderen mehr als 50 Brandenburger Festivalorten wann und wo stattfindet.

Das ungewöhnliche Filmfestival kommt dank mobiler Technik auch zu seinem Publikum in viele kleine Festspielgemeinden, die kein Kino haben. In Bürgerbüros, Schulen, Infozentren der Großschutzgebiete und sogar in Kirchen bieten die Veranstalter so ein unterhaltsames Filmfest; meist ohne Eintritt zu verlangen, aber mit der Bereitschaft zu anregenden Gesprächen.

Quelle: www.oekofilmtour.de