Firmenkunden | Privatkunden
  Deutsch | Englisch 
Menu Image MapHomeHomePhilosophiePhilosophieReisenReisenPartnerPartnerÜber unsÜber unsNewsNewsPressePresseKontaktKontakt
Mittwoch 23. Juli 2008
Amateurrallye für Jedermann

© dust and diesel

Mit dem PKW von Deutschland nach Schwarzafrika: Abenteuerlustige Rallyefreunde haben jetzt die Möglichkeit, von Deutschland über Spanien, Marokko und Mauretanien bis nach Dakar zu fahren, um durch die Fahrt gezielt ein dortiges Waisenhaus zu unterstützen...

Die Idee entstand im Jahr 2001, als sich der Würzburger Florian Schmidt spontan dazu entschied, mit einem alten Daimler die Rallye Paris – Dakar von nachzufahren. In Nouadhibou, der zweitgrößten Stadt Mauretaniens, lernte er durch einen Zufall Abderrahmane Kane kennen. Der Mauretanier berichtete damals dem Reisenden von seinem Wunsch, mittellosen Kindern vor Ort zu helfen. Aus dem ersten Gespräch entwickelte sich ein bleibender Kontakt, der zu einer Freundschaft wurde und im Jahr 2006 schließlich zur Gründung des Waisenhaus Mauretanien durch die beiden führte.

Durch die Teilnahme an der Rallye soll das Waisenhaus unterstützt werden, indem der Verkaufserlös der Fahrzeuge dem Projekt zugute kommt. Die Fahrer starten von Deutschland aus nach Frankreich und fahren weiter nach Spanien. Dort trifft sich der Rallyetross in Tarifa, um am nächsten Morgen mit der Fähre nach Marokko überzusetzen. Über Fes und Marrakesch führt die Route dann entlang der marokkanischen Atlantikküste bis zur mauretanischen Grenze. In der nächsten Etappe wird der Wüstenstaat Mauretanien „off-road“ durchquert bis der Tross schließlich die Hauptstadt Nouakchott erreicht, wo die Autos verkauft werden und der Verkaufserlös an das inzwischen staatlich anerkannte deutsch-mauretanische Waisenhausprojekt übergeben wird.

Anschließend geht die Fahrt mit Buschtaxis weiter bis in den Senegal, wo die Teilnehmer die Tage bis zum Rückflug nach Deutschland auf einem traumhaften Campingplatz im idyllischen Naturreservat des Senegaldeltas verbringen können, um sich von der Tour zu erholen.

Jeder Teilnehmer muss sein eigenes fahrtüchtiges Auto organisieren und wüstentauglich machen lassen. Die Kosten für Ankauf und Umbau liegen je nach Zustand der Wagen zwischen €200,- und €1000,-. In Sachen Visa-, Ausfuhrformalitäten und Fahrzeugvorbereitung stehen die Organisatoren den Teilnehmern der Rallye hilfreich und kompetent zur Seite. Unterwegs werden sie außerdem wie bei einer richtigen Rallye von einem mitfahrenden Reparaturteam begleitet. Trotzdem handelt es sich bei der Tour selbstverständlich um keine Motorsportveranstaltung, da nicht “auf Zeit” gefahren wird und jeder, der ankommt, automatisch ein Gewinner ist. Das haben bisher übrigens alle Teilnehmer geschafft!

Mehr Informationen unter: www.dust-and-diesel.de