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Costa Rica bereitet sich auf den Wahlkampf vor. In sieben Monaten entscheiden die Bewohner des mittelamerikanischen Landes über die Nachfolge des amtierenden Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Oscar Arias ...
Inzwischen werden immer mehr Zweifel an der Nachhaltigkeit der Umweltagenda von Präsident Arias laut. Zwischen Umweltschützern und der Regierung kam es aber auch in den vergangenen drei Jahren immer wieder zu Auseinandersetzungen.
"Unter der Ägide von Arias erleben wir ökologischen Notstand wie schon lange nicht mehr", erklärt unter anderem die Vorsitzende des Umweltdachverbandes FECON, Murillo. Zum Beispiel würden Gemeinden im Süden Costa Ricas derzeit um ihren Zugang zum Trinkwasser kämpfen, weil die Regierung Massentourismusprojekte unterstütze, die den Anwohnern im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgraben. Anderenorts wehren sich Küstenbewohner und Fischer gegen ihre Vertreibung durch Immobilienspekulanten.
Besonders offensichtlich sei die unökologische Praxis der "grünen" Arias-Regierung beim Projekt für Goldminen im Tagebau "Las Crucitas" in der Grenzregion mit Nicaragua.
Quelle: www.heise.de

