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Freitag 12. Juni 2009
Protest von Indios gegen Regenwald-Ausbeutung
© ray roper

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Um die Ausbeutung ihres Landes durch ausländische Unternehmen zu verhindern, wehren sich peruanische Indios seit Monaten gegen Regierungsdekrete. Jetzt ist die Gewalt eskaliert ...

Nachdem das brutale Vorgehen von Sicherheitskräften in der Amazonasregion gegen die zunehmend selbstbewusster auftretenden Ureinwohner und Kleinbauern über 50 Tote und 300 Verletzte gefordert hat, kam es auch im übrigen Land zu Demonstrationen.

Landesweit gingen am Donnerstag mindestens 20.000 Studenten, Gewerkschafter und Ureinwohner auf die Straße, um den Protest der Indios zu unterstützten, die sich gegen die Ausbeutung ihres Lebensraums am Amazonas wehren.

Bei den durch die Indios kritisierten Verordnungen geht es vor allem um die Erdöl- und Erdgasförderung durch ausländische Konzerne. Die Bestimmungen sollen helfen, ein neues Freihandelsabkommens mit den USA durchzusetzen, welches laut Präsident Alan García für die Entwicklung Perus nötig sei.

Nach Ansicht der Indios bedrohen die Regierungsdekrete allerdings ihre Lebensgrundlagen und verletzen ihre angestammten Rechte an Grund und Boden. Als abschreckendes Beispiel führen die Protestierenden das Nachbarland Ecuador an. In der dortigen Amazonasregion wird seit vielen Jahren Erdöl gefördert. Durch zahlreiche Havarien kommt es dort jedoch immer wieder zu Verseuchungen des Urwaldes und der Flüsse.

Quellen: www.n-tv / www.spiegel.de

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